Lapislazuli
| Farbe | lasurblau, violett, grünlichblau |
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| Strichfarbe | hellblau | |
| Mohshärte | 5 - 6 | |
| Dichte | 2,50 - 3,00 | |
| Spaltbarkeit | undeutlich | |
| Bruch | kleinmuschlig, körnig | |
| Transparenz | undurchsichtig | |
| Glanz | Glas- bis Fettglanz | |
| Vorkommen | Chile, Angola, Kanada, Myanmar, Pakistan, Russland, USA | |
| Synonyme | Lapis, Lasurstein, fälschlich Lasurit |
Der blaue Stein Lapislazuli
Der Name Lapislazuli hat seinen Ursprung im Arabischen und bedeutet blauer Stein. Er besteht hauptsächlich aus Lasurit, daneben sind aber auch noch viele andere Mineralien vertreten. Seine Farbe kommt vom Schwefel. Je gleichmäßiger die Farbverteilung im Stein ist, desto größer ist sein Wert. In Chile und Russland vorkommender Lapis hat oft weißlichen oder grauen Calcit beigemengt, was den Wert stark mindert. Typisch für Lapislazuli und ein Zeichen für die Echtheit ist jedoch Pyrit in geringen Mengen und fein verteilt. Zu hohe Pyritanteile lassen den stein grünlich wirken. Er zeigt sich sehr empfindlich bei starkem Druck, hohen Temperaturen sowie Säuren und Seifen.
Der sogenannte Deutsche Lapis - auch Swiss Lapis genannt - hat mit diesem Stein nichts zu tun, es handelt sich hierbei um einen gefärbten Jaspis, der deshalb auch keine Pyritanteile hat.
Heilwirkung
Lapislazuli sucht die Ehrlichkeit - auch sich selbst gegenüber - und hilft uns zu sein, wer wir wirklich sind, ohne ungesunde Zurückhaltung und faule Kompromisse. Man nennt ihn auch den Stein der Freundschaft. Er hilft uns, unsere Gefühle besser zu vermitteln und Wahrheiten anzunehmen und Konflikte zu meistern. Er heilt Beschwerden in den Halsregionen, also an Kehlkopf und Stimmbändern. Er senkt aber auch den Blutdruck und unterstützt die Funktion der Schilddrüse.
Sternzeichen
Krebs
