Turmalin

Farbefarblos, rosa, rot, gelb, braun, grün, blau, vioett, schwarz, mehrfarbig
Turmalin
Strichfarbeweiß
Mohshärte7-7,5
Dichte2,82 - 3,32
Spaltbarkeitundeutlich
Bruchuneben, spröd
Transparenzdurchsichtig - undurchsichtig
GlanzGlasglanz
Vorkommen

Brasilien, Afghanistan, Australien, Indien, Kenia, Kongo, Madagaskar, Malawi, Mozambique, Myanmar, Namibia, Nepal, Nigeria, Pakistan, Russland, Sambia, Simbabwe, Sri Lanka, Tansania, USA

Die Kristalle des Turmalin gibt es nur in mehreren Farbtönen

Der Name Turmalin wurde vom singhalesischen "turamali" (= Stein mit gemischten Farben) abgeleiten. Im Mittelmeerraum kannte man den Turmalin schon in der Antike. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde er von den Holländern von Ceylon nach Europa gebracht. Ein Turmalinkristall gibt es meist nur in mehreren Farben oder Farbtönen. Einfarbig sind sie sehr selten. Je nach Farbzusammenstellung werden sie vom Volksmund verschieden benannt.

"Mohrenkopf" wird z.B. ein farbloser Kristall mit schwarzem Ende genannt, ein grüner mit rotem Ende kursiert als "Türkenkopf". Aber auch Farbverläufe von innen nach außen sind möglich. Der bekannteste ist wohl der Stein mit rotem Kern und grüner Hülle, der "Wassermelone" genannt wird.

Von Turmalinquarz spricht man bei Bergkristall, der Turmalinnadeln aus Schörl eingeschlossen hat. Auch Katzenaugen kommen bei verschiedenen Farben vor, am ausgeprägtesten jedoch bei den grünen und rosa Varietäten.

Eine weitere - dem Turmalin besondere - Eigenschaft ist der pyroelektrische Effekt, der entsteht, wenn man ihn erhitzt und anschießend abkühlt, oder beim Drücken oder Reiben. Er lädt sich elektrisch auf und zieht so natürlcih kleinste Teilchen an. Mit diesem Effekt arbeiteten die Holländer, die so die Asche aus den Meerschaumpfeifen entfernten und ihm den Beinamen " Aschentrekker" (= Aschenzieher) gaben.

Je nach Farben erhalten die Varietäten verschieden Namen. Hier nun die wichtigsten:

Varietäten

Name / Synonym / Varietät Farbe
Achroit (aus dem Griechischen, bedeutet "farblos" ) nahezu farblos, kommt selten vor
Buergerit (nach einem amerik. Gelehrten benannt)  
Dravit (nach Fluss "Drave" in Kärnten benannt) braun
Elbait (nach Insel "Elba" benannt) alle Farben, auch farblos
Indigolith (nach seiner Farbe benannt) blau
Liddicoatit (nach amerik. Geologen benannt)  
Rubellit (nach lat. für "rötlich" benannt) rosa bis rot, manchmal mit Violettstich
Schörl ( nach Bergmann-Begriff für falsches Erz) schwarz
Siberit ( nach Fundort im Ural) lila
Tsilaisit (Name in Madagaskar)  
Uvit (nach Fundort auf Sri Lanka) braun
Verdelith (nach ital. für "grüner Stein") grün

Heilwirkung

Durch die Vielfalt der Turmaline, besitzen sie auch sehr viele heilende Eigenschaften. Er fördert die Kreativität, Treue und Wahrheitsliebe, aber auch die Hilfsbereitschaft und die Lebensfreude.

Der Turmalin schafft es auch, Blockaden zu lösen und bringt uns dazu, geduldiger und kontatkfreudiger zu werden. Er regt allgemein den Stoffwechsel an und stärkt unser Immunsystem und hilft ihm, Wunden besser zu heilen und deren Schmerzen zu lindern.

Sternzeichen

Skorpion, Schütze, Widder, Löwe