Naturperlen
Aus der hauseigenen Produktion der Natur
Naturperlen - oder einfach nur Perlen - werden die Perlen genannt, die ohne Einwirkung des Menschen in Muscheln oder Schnecken wachsen. Dabei unterscheidet man zwischen den Meeresperlen - oder Salzwasserperlen - und Flussperlen, den sogenannten Süßwasserperlen.
Flussperlen
Flussperlen werden heute kaum noch geborgen, da sie nur noch in weniger guter Qualität zu finden sind. Sie fühlen sich am wohlsten in sehr sauerstoffreichen und kalkarmen Flüssen. Diese Bedingungen waren selbst in Deutschland im Erz- und Fichtelgebirge, im Bayrischen Wald und der Lüneburger Heide gegeben.
Meeresperlen
Die in Schnecken gewachsenen Perlen sind auf dem Markt kaum von Bedeutung. Viel mehr haben es uns die Perlen der Muscheln angetan. Diese Muscheln fühlen sich vor allem in warmen Gewässern wohl. Dort leben sie in Muschelbänken in etwa 20 Metern tiefe. Jedoch nur etwa jede 35. Muschel birgt einen "Perlenschatz". Sie werden von Tauchern geborgen.
Früher geschah dies ohne Hilfsmittel, heutzutage wird mit modernster Ausrüstung getaucht. Netze dürfen nicht eingesetzt werden, da man damit auch den Muschelnachwuchs gefährdet. Die häufigsten Vorkommen sind am persischen Golf, Indien, Ceylon, Madagaskar, Philippinen und Nordaustralien.