Edelsteine Schliffarten und Schliffformen
Schliffarten
Im Grunde gibt es nur zwei Schliffarten. Aus diesen Arten wiederum ergeben sich unzählige Formen. Da gibt es zum einen den Glattschliff. Wie der Name schon sagt, wird hier die Oberfläche ganz glatt geschliffen. Bei glatten, gewölbt geschliffenen Edelsteinen spricht man von Cabochon. Auch eine Kugel gilt als Glattschliff. Dieser Schliff wird vorwiegend bei undurchsichtigen oder bei mehrfarbigen Edelsteinen angewandt.
Der andere Schliff ist der Facettenschliff. Der Name kommt von den vielen kleinen glatten Flächen, den sogenannten Facetten. Er unterstreicht die natürliche Schönheit von durchsichtigen Steinen. Natürlich kann man auch beide Schliffe in einem Stein anwenden. Hier wird der obere Teil des Edelsteins in Facetten geschliffen, der untere ist glatt.
Schliffformen
Die Schliffformen entstehen oft durch schon vorgegebene Formen der Edelsteine. Nach ihrer Grundform wird Schliffform letztendlich benannt. Die gängigsten Grundformen sind geometrische Formen, wie: rund, oval, quadratisch - das Carré, rechteckig - Baguette, dreieckig - Triangel, oder kegelförmig. Dazu kommen noch ein paar der Natur abgekupferte Formen wie Olive, Tropfen, Schiffchen - auch Navette genannt, Herz, Trapez, Fässchen.
Die wohl bekannteste und beliebteste Schlifform beim Diamanten ist der Brillant Vollschliff.